Der staatlich diplomierte Schauspieler Gregor Michael Schober ist der Kopf der Kammerspiele Wiesbaden. Seit seinem Schauspielstudium hatte er erfolgreiche Engagments auf renommierten Bühnen wie dem Schauspiel Frankfurt, Staatstheater Mainz, Stadttheater Koblenz und dem Stadttheater Heidelberg. Zudem war er Teil der Ruhrfestspiele Recklinghausen, gründete die freie Theatergruppe und führt selbst Regie. Mehr noch: Er ist Dozent am Institut für Pädagogik und hatte schon TV-Rollen bei ZDF, ARD, HR und Sat.1.
Die 1979 in Wiesbaden geborene, amerikanisch-britische Schauspielerin Andrea M. Dewell hatte seit dem Abschluss ihres Schauspielstudiums 2002 unterschiedlichste Engagements, u. a. am Theater an der Wien, Staatstheater Wiesbaden, Düsseldorfer Schauspielhaus, Nationaltheater Luxembourg, an der Staatsoper Stuttgart sowie im Schauspiel Frankfurt, Schauspiel Essen und bei den Nibelungenfestspielen Worms. Gastspiele führten sie nach Slowenien, Kroatien, Griechenland, Österreich und in die Niederlande. Zudem arbeitet sie im Bereich Film und Fernsehen und ist als Sprecherin für Rundfunk, Animation und Werbung tätig.
Christiane J. Schneider wurde in Düsseldorf geboren und studierte Regie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Nach ihrem Studium ging sie für drei Jahre als Regieassistentin ans Schauspiel Frankfurt. Dort inszenierte sie im Anschluss u. a. "Die schmutzigen Hände", "Mythos Claus" und "Das Käthchen von Heilbronn" . 2006 ging sie als Hausregisseurin mit Burkhard C. Kosminski an das Nationaltheater Mannheim und inszenierte dort neben Klassikern wie z.B. „Kabale und Liebe“ auch Uraufführungen wie z.B. „Königsmoment“ von Jan Neumann. Seit 2009 arbeitet sie als freie Regisseurin.
Klaus-Dieter Köhler arbeitet seit 1985 als Regisseur an diversen renommierten Theatern quer durch die Republik.
Auf seinen Stationen arbeitete der Wiesbadener Regisseur am Theater Dortmund, Städtische Bühnen Münster Münster, Saarländische Staatstheater Saarbrücken, Theater Augsburg,Volkstheater Rostock,Vereinigte Bühnen Krefeld/Mönchengladbach, dem Landestheater Schwaben, der Städtischen Bühne Lahnstein und dem Theater Altenburg/Gera. Von 1996 bis 2004 leitete er als Oberspielleiter das Schauspiels des Theaters Trier.
Seit 2008 ist Klaus-Dieter Köhler Dozent an der Wiesbadener Schule für Schauspiel tätig.
Rainer Kühn absolvierte seine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Danach war er am Stadttheater Pforzheim, Theater Freiburg, Staatstheater Kassel, Schauspiel Frankfurt, Theater Basel, Schauspiel Bonn und am Maxim Gorki Theater Berlin engagiert. Außerdem arbeitete Rainer Kühn in vielen freien Theaterproduktionen sowie in Improvisationsprojekten mit Musikern und geistig Behinderten in Zürich. Seit Beginn der Intendanz von Dr. Manfred Beilharz 2002/03 ist Rainer Kühn regelmäßiger Gast in Wiesbaden. Er war u.a. als Richter Adam in Kleists ‚Der Zerbrochne Krug‘ und gemeinsam mit Monika Kroll im Valentin-Abend ‚Himmel Hölle Valentin‘ zu sehen.
Jasaman Roushanaei, 1984 in Shiraz/Iran geboren, wuchs ab ihrem fünften Lebensjahr in Deutschland auf. Nach dem Abitur absolvierte sie von 2005-2008 ihre Schauspielausbildung an der Wiesbadener Schule für Schauspiel. Dort spielte sie u. a. Danton in Büchners ‚Dantons Tod’ und die Schauspielerin in Schnitzlers ‚Reigen’. Bereits während dieser Zeit gastierte sie am Hessischen Staatstheater Wiesbaden in Goethes ‚Urfaust’ unter der Regie von Tobias Materna. Nach ihrer Ausbildung debütierte sie dort in der Spielzeit 2008/2009 als Anja in der Deutschsprachigen Erstaufführung von Tena Stivicics ‚Funkenflug’ im Kleinen Haus. Es folgten weitere Stücke wie „The Wall“ und „Independence Day“. Seit der Spielzeit 2009/2010 ist sie als „Scooter“ in der Uraufführung von „Shopping Queens-Lieder gegen Orangenhaut“ am Staatstheater zu sehen. Nach ihrer Eigenproduktion „Herbstzeitlose“, in der sie die Rolle der „Rosalia“ spielte, folgte das Zweipersonen Stück „King Kong & Company“ am Staatstheater. Außerdem spielte sie in verschiedenen Werbe- und Kurzfilmen mit und stand zuletzt für „Ein Fall für Zwei“ vor der Kamera. Im Sommer 2009 hatte sie ihre erste Regiearbeit an der „Christy-Brown-Schule“ in Herten, wo sie mit körperlich- und geistig behinderten Kindern an Shakespeares „Macbeth“ und „Ein Sommernachtstraum“ gearbeitet hat.
Mit "Emilia Galotti will nicht sterben" startete sie ihr erstes Kabarett Programm, geschrieben und inszeniert von Franziska Werner. Die Uraufführung fand am 1.März 2011 im Rahmen des Festakts zum 100. Internationalen Frauentag im Hessischen Landtag statt.
Mit „Pas de deux“ feiert sie, nach „Der tägliche Wahnsinn“, ihre zweite Premiere an den Wiesbadener Kammerspielen.





