Prostituierte trifft Soldat. Soldat trifft Stubenmädchen. Stubenmädchen trifft einen jungen Herrn. Der junge Herr trifft eine Ehefrau. Die Ehefrau trifft ihren Gatten.
So beginnt „Der Reigen“ in dem zehn Figuren unterschiedlichster Stände auf die rastlose Suche nach Sex und/oder Liebe gehen. Jedes Mal erleben wir Vor- und Nachspiel des Geschlechtsakts, welche Schnitzler durch verbalerotische Szenen mit leisen Zwischentönen und makaberen Humor auf die Bühne bringt.
„Der Reigen“ zeigt an der Gesellschaft des „fin de siècle“ wie wenig sich am rastlosen Liebesgebaren der Menschheit – sowohl geschlechterspezifisch als auch stände- und altersunabhängig – geändert hat. Die Suche, der Trieb nach Abenteuer und nach erfüllter Liebe, nach hastiger Lusterfüllung und trauriger Hingabe, bleibt bestehen.
Eingeladen zum Heidelberger Theaterpreis 2010 & zum KaltStart-Festival Hamburg 2011 !!!