Der Autor von „One for the road“, Literatur-Nobelpreisträger Harold Pinter, thematisiert in seinem Stück die Themen Terror und Folter – auf ungewöhnliche Art und Weise.
Denn sein Protagonist, Nicolas, quält nicht durch physische Gewalt. In drei Einzelvernehmungen verhört er drei Mitglieder einer Familie und spinnt dabei ein demütigendes Netz aus Machtspielen, Vermutungen und Ungewissheit. Eine Regierung oder andere Auftraggeber bleiben unerwähnt, wodurch die Aufmerksamkeit des Zuschauers auf das konkrete Handeln von Menschen in dieser Extremsituation
fokussiert wird.
