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von Eric Assous

“Les montagnes russes”, so der Originaltitel, 2004 in Paris mit Alain Delon in der Hauptrolle mit großem Erfolg uraufgeführt, hat alles, was französische Komödien so einzigartig macht:

Genau gezeichnete Charaktere, einen raffinierten Handlungsaufbau und umwerfenden Wortwitz. Eine leichte, charmante Komödie mit nachdenklichen Zwischentönen und vielen überraschenden Wendungen, die den Zuschauer bis zum Schluss in Atem hält.

Sie haben sich in einer Bar kennen gelernt. Sie unterhielten sich und waren sich auf Anhieb sympathisch. Nun reizt ihn die Aussicht auf ein kleines amouröses Abenteuer mit der attraktiven Brünetten. Dass sie um einiges jünger ist als er, stört dabei weder sie noch ihn. Dass er verheiratet ist, hat er ihr allerdings geflissentlich verschwiegen. Nun sind sie auf ein letztes Glas in seinem Appartement gelandet. Eigentlich ist klar, was nun geschehen wird – doch dann kommt alles auf einmal ganz anders. Denn immer mehr übernimmt die junge Dame die Regie des Abends. Rasch wird klar, dass sie nicht das ist, was sie anfangs zu sein vorgab.

Ist sie wirklich nur auf ein unverbindliches Abenteuer aus? Wer ist sie wirklich? Und was will sie von ihm?

Regie

Dirk Schirdewahn / Jan Käfer (Umbesetzung)

Auf der Bühne

Sonia Hausséguy & Gregor M. Schober

Bühne

Anna Seelert